News & Statements


  • IGVW wird Berufsverband
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    Seit vielen Jahren arbeiten die Verbände der Veranstaltungsbranche in übergreifenden Themen zusammen, um ihre Mitglieder zu unterstützen und die gesamte Branche weiter zu entwickeln. 
    Was als lose, projektbezogene Kooperation begann, wurde über die Jahre zu einer Institution, in der Amtsträger und ehrenamtliche Mitarbeiter der tragenden Verbände zu einem regen und vertrauensvollen Austausch und intensiver Projektarbeit zusammen kamen.

    So erschien es an einem Punkt zwingend, diesem Verbund eine offizielle Struktur und die notwendige Stärke zu verleihen. 
    Am 11. September 2018 fand nun die Gründungsversammlung der Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft (IGVW e.V.) statt. 

    Vertreter aller tragenden Verbände: 

    ·        Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT) 
    ·        FAMAB Kommunikationsverband e.V. 
    ·        Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) 
    ·        Deutsche Theatertechnische Gesellschaft (DTHG) 
    ·        Ausstellungs- und Messeausschuss der deutschen Wirtschaft (AUMA) 
    ·        Interessensgemeinschaft der selbstständigen DienstleisterInnen der Veranstaltungswirtschaft (ISDV) 
    ·        Bundesverband Beleuchtung und Bühne (BVB) 
    ·        Association of Professional Wireless Production Technologies (APWPT) 
    ·        Deutscher Bühnenverein 
    ·        Interessengemeinschaft der Personaldienstleister der Veranstaltungswirtschaft (IgPV) 
    ·        Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA) 

    trafen sich in Köln und zeichneten Gründungsurkunde und Gründungssatzung. 

    Ziel der IGVW ist die Förderung der Qualität und Sicherheit in der Veranstaltungsbranche. 
    Insbesondere durch die Etablierung von Qualitätsstandards für Praxis, Ausbildung und Organisation.

    In der Gründungsversammlung wurde ein dreiköpfiger siebenköpfiger Vorstand gewählt: 

    ·        Präsident: Wesko Rohde (DTHG) 
    ·        Stellvertretender Präsident: Alexander Schmidt (FAMAB) 
    ·        Schatzmeister: Sacha Ritter (VPLT) 

    ·        Markus Pohl (ISDV) 
    ·        Tanja Krischer (DBV) 
    ·        Anja Engelking (EVVC) 
    ·        Vertreter der Förderverbände: Hubert Eckart (DTHG). 

    Ich freue mich, dass wir mit der Unterstützung vieler Fachverbände die Belange unserer Branche zukunftsorientiert entwickeln,
    sagte Wesko Rohde nach seiner Wahl zum Präsidenten

    Alexander Schmidt, der als stellvertretender Vorsitzender des FAMAB wesentlichen Anteil an der Gründung der IGVW hat, sagt:

    "In Zeiten der Digitalisierung, der Nachhaltigkeit, dem lebenslangen Lernen und damit verbundenen stetigen Veränderung ist es wichtig Kräfte zu bündeln. Unsere Aufgabe als Verbände ist es, gemeinsame Lösungen für die gesamte Branche zu entwickeln. 
    Daher freut es mich, dass mit der Gründung der IGVW e.V. für genau diese unausweichlichen Veränderungen einer der wichtigsten Grundsteine gelegt wurde. Alle Mitglieder der tragenden Verbände und die gesamte Branche werden von den 
    Aktionen der IGVW profitieren."  

  • IGVW Qualitätsstandard - Elektrofachkräfte für Veranstaltungstechnik (SQ Q1) steht jetzt in der überarbeiteten Version 2, Juni 2016 zu Verfügung
    Auf Grund der Stellungnahme der DGUV zu den Qualifikationsanforderungen für Elektrofachkräfte, in der für die Veranstaltungsbranche Stellung bezogen wurde zu der Qualifikation von Personen, die elektrotechnische Arbeiten in der Veranstaltungs- und Produktionstechnik durchführen, fasste das Gremium der IGVW den Beschluss, den Qualitätsstandard „Elektrofachkräfte für Veranstaltungstechnik“ nach der Dreijahresfrist zu überarbeiten und dabei gleichzeitig ein Upgrade-Modul zu entwickeln, das Absolventen der Weiterbildungsmaßnahme nach SR 4.0 vom 14.2.2005 die Möglichkeit bietet, die erworbene Qualifikation an den SQ Q1 anzupassen.
    Das Upgrade-Modul richtet sich auch an Absolventen des Ausbildungsberufes Fachkraft für Veranstaltungstechnik, weil nach Meinung der Berufsgenossenschaften die bisher gültige Ausbildungsverordnung die Qualifikationsanforderungen nach SQ Q1 nicht vollumfänglich abbildet.
    Der SQ Q1 wurde vom zuständigen Arbeitskreis der IGVW (DTHG, EVVC, FAMAB und VPLT) in Abstimmung dem DGUV Sachgebiet „Elektrotechnik und Feinmechanik“ (BG ETEM) und dem Sachgebiet „Bühnen und Studios“ (VBG) sowie dem Arbeitskreis der Sicherheitsingenieure von ARD.ZDF.medienakadamie, ARTE, Bavaria, BR, DeutschlandRadio, DW, HR, IRT, MDR, Mediengruppe RTL Deutschland, NDR, RBB, ORF, RB, RBT, SF, SR, SRG-SSR, Studio Hamburg, SWR, WDR, ZDF und dem Bundesverband Beleuchtung/Bühne (BVB) überarbeitet. Das Upgrade Modul wurde als Anhang II dem Qualitätsstandard angefügt.
    Die Weiterbildung nach IGVW SQ Q1 beinhaltet im Theorieteil Übungen und Unterricht mit insgesamt 276 Unterrichteinheiten und im Praxisteil mindestens 800 Stunden nachgewiesene praktische Tätigkeiten in der Elektrotechnik in den vorausgegangenen 36 Monaten unter Aufsicht einer Elektrofachkraft.
    Das Upgrade Modul vertieft die in der Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder im VPLT SR 4.0 erworbenen Kompetenzen in einem Zeitrahmen von 90 UE für Theorie oder Übung.
    Sowohl nach Abschluss der Weiterbildung nach SQ Q1 als auch nach Teilnahme am Upgrade Modul werden die Teilnehmer in einer Prüfung, die für beide Weiterbildungsmaßnahmen gleich ist, nachweisen, dass sie die wesentlichen fachlichen Voraussetzungen mitbringen, um mit elektrotechnischen Arbeiten in der Veranstaltungs- und Produktionstechnik beauftragt zu werden.
    Die Weiterbildung nach SQ Q1 wird von den bekannten Bildungseinrichtungen durchgeführt; Bildungseinrichtungen, die nach IGVW SQ Q1 Weiterbildungsmaßnahmen durchführen werden auf der Internetseite der IGVW veröffentlicht. Eine erste Textfassung des Qualitätsstandards ist bereits auf der IGVW Internetseite zu finden.
    St. Wendel 13.6.2016 Koordinator IGVW
  • SQQ2 Update
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    In der SQ Q2 Datenbank der IGVW sind seit 2013 über 200 Kolleginnen und Kollegen mit mehrjähriger Erfahrung in der Veranstaltungstechnik zu finden, die nach den Vorgaben des Qualitätsstandards „ Sachkunde für Veranstaltungsrigging“ SQ Q2 weitergebildet und geprüft sind. Auftraggeber haben die Möglichkeit diese Datenbank zu nutzen und bei der Beauftragung geeigneter Fachkräfte ihrer Auswahlverantwortung gerecht zu werden. Der IGVW Fachausschuss Qualität hat im vergangenen Jahr mit der Überarbeitung des
    SQ Q2 begonnen.

    Ziel der IGVW Qualitätsstandards (SQ = Standard der Qualität/Standard of Quality) ist es, das erforderliche Qualitätsniveau von Dienstleistungen in der Veranstaltungswirtschaft zu definieren. Sie berücksichtigen die aktuelle Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und beschreiben auf dieser Grundlage die speziellen Arbeitsverfahren und notwendigen Kompetenzen in der Veranstaltungswirtschaft. Sie enthalten eine Übersicht der anzuwendenden Rechtsgrundlagen, Normen und Anforderungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

    Der novellierte Standard für die Ausbildung im Veranstaltungsrigging ist nun fertiggestellt, mit Vertretern der Branchenverbände und der Bildungseinrichtungen im Einspruchsverfahren diskutiert und wird am 1.4.2017 in Kraft gesetzt. Ziel der zweiten Überarbeitung nach 12 Jahren ist eine weitere Verbesserung der für die Sicherheit aller bei einer Veranstaltung so wichtigen und verantwortungsvollen Tätigkeit der Rigger durch schärfen der Ausbildungsinhalte und durch ausräumen vorhandener Interpretationsspielräume bei der Zulassung zu den Weiterbildungskursen. Neben einer Präzisierung der Zugangsvoraussetzungen wurden nun auch die Prüfungsthemen und die zu deren Bearbeitung vorgegebene Mindestzeit in den Qualitätsstandard aufgenommen. Geändert hat sich auch etwas bei den Nachweisen, die regelmäßig zum Erhalt der Qualifikation als Sachkundiger im erworbenen Level vorzulegen sind. Die im Qualitätsstandard (SQ Q2) geforderten Einsatztage mit Riggingtätigkeiten sowie die riggingspezifische Schulung oder Unterweisung werden ab 1.4.2017 jährlich nachzuweisen sein. Damit wird der Forderung nach den für die Ausübung dieser verantwortungsvollen Tätigkeit so wichtigen aktuellen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen Rechnung getragen. Bearbeitet und neu beschrieben sind auch die Qualifizierungsstufen und die damit verbundenen Tätigkeiten sowie die Qualifizierungsinhalte des jeweiligen Levels. Den jetzt auch inhaltlich klarer gegliederten SQ Q2 findet man ab dem 1. April zum Download auf der IGVW Internetweite www.igvw.de. Dort sind auch diejenigen Bildungseinrichtungen gelistet, die sich gegenüber der IGVW verpflichtet haben, nach dem Qualitätsstandard Q2 auszubilden. Der SQ Q2 aus dem Jahre 2013 wird am 31.3.2017 außer Kraft gesetzt.

IGVW